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Ängste überwinden

Vorgestern als Steffi und ich uns zum ersten gemeinsamen Ausritt trafen freute ich mich sehr. Nach dem sie die Pferde fertig gemacht hatte sattelten wir sie und gingen ins Gelände. Es fühlte sich wieder so vertraut und unfassbar gut an auf einem Pferd zu sitzen und mit meiner besten zeit zu verbringen.

Wir ritten jedoch noch nicht lange als Pupsi (Steffis Pferd) ein bisschen unruhig wurde. Dies übertrug sich auch auf mein Pferd, doch wir hatten die Situation schnell wieder im griff und es ging gemütlich weiter. Den Rest der Geschichte kennt ihr ja bestimmt schon. Hat Steffi ja schon geschrieben.

Ich muss nur noch bei fügen, dass ich nach dem Sturz nur zwei Gedanken hatte:

- 1. Hoffentlich komm ich hier schnell weg wegen dem Wildschwein was am Waldrand zu sehen war und

- 2. Das es Steffi und den Pferden gut geht und sie meines einfangen konnte nach dem es verständlicher Weise geflohen war.

Meine Verletzungen beschränken sich auf Prellungen und blaue Flecken. Gestern nahmen wir es dann wieder gemeinsam in Angriff auszureiten. Direkt nach der Arbeit fuhr ich zu Steffi dort zogen wir uns um und fuhren in den Stall. Dort machten wir gemeinsam die Pferde fertig zum reiten. Steffi half mir beim Nachgurten meines Sattels.

Schon ging es los. Wir hatten uns entschieden eine kleine runde durch das Dorf zu reiten. Meine anfängliche Unsicherheit die ich nach dem Sturz entwickelt hatte verschwand schnell. Und so genossen wir einen wunderschönen Ausritt. Ich konnte mich überwinden. *L

25.2.15 07:21, kommentieren

Der Rodeo-Ausritt

Wir trafen uns heute um 16:30 Uhr bei mir zuhause um zusammen zum Stall zu fahren. Als Lisa um kurz nach halb da war machten wir uns fertig und waren schließlich noch vor 17:00 Uhr am Stall. Ich putzte die Pferde und führte sie hoch an die Sattelkammer wo Lisa dann die zwei hielt sodass ich satteln konnte.

Nach anfänglichen Aufstiegschwierigkeiten ging es los in Richtung Gelände, wir wollten ursprünglich nur eine kleine Runde drehen um nichts zu überstürzen. Pupsi spackte leider schon auf der ersten Graden, wegen eines Geräusches vom Hang neben uns, kurz ab sie ließ sich aber wieder gut beruhigen - ich hatte ein gutes Gefühl. Lisa konnte ihr Pferd auch gut überzeugen, sie hatte sich wegen Pupsis oder wegen des Geräusches kurz für den Rückweg entschieden, wieder ruhig in Richtung Wald zu gehen.

Ein paar Pfützen und entfernte Rehe später sagte ich sowas wie: "zum glück ist es noch etwas hell, so begegnen wir keinem Wildschwein" - Ich hatte den Teufel beschworen. Keine 5 Minuten später, während wir uns ruhig unterhielten und uns auf den Ausritt freuten, meinte Pupsi kleine Bocksprünge machen zu müssen und auf die angrenzende Wiese zu gehen. Ich dachte mir erst nichts dabei und sah zu das ich 'oben bleibe'. Ob es ein zu kürzer Zügel oder meine Unsicherheit war - keine Ahnung - auf jeden fall spielte sie mit mir Rodeo. Der Kopf ging runter und sie abwechselnd vorne hoch, hinten hoch. Bei jedem Sprung dachte ich mir nur: Füße runter, oben bleiben, Füße runter, ... .

Kaum war sie beruhigt und ich (wundersamerweise) noch im Sattel, hörte ich nur von Lisa: "Scheiße da ist was im Wald". Ihr Pferd unruhig, Pupsi ging relativ ruhig zum Weg zurück, da war plötzlich ein Geräusch und ich konnte sie nicht mehr halten. Es ging im Renngallopp den Weg zurück, den wir gekommen waren. Auf der Hälfte des Bergs hörte ich nur wie Lisa hinter mir den Abgang machte: "Mein Pferd rutschte mit der Hinterhand ab und ich verlor den Halt vom Steigbügel, bevor noch mehr passiert, ich das Pferd oder mich verletze entschied ich mich zum kontrollierten fallen lassen. Während ich mich abrollte konnte ich nur sehen, dass Steffi noch auf dem Pferd saß und mein Pferd noch nach mir sah, aber dann im Fluchtverhalten Pupsi hinterher rannte. Nach dem ersten Schock wollte ich wissen warum ich vom Pferd gefolgen war und sah mich um. Mist es war tatsächlich ein Wildschwein, groß, grau und es wurde schnell größer. Ich nahm die Beine in die Hand und rannte den ganzen Berg runter solange bis ich das Fiech nicht mehr hinter mir hatte." erzählte mir Lisa später. Währenddessen flohen die Pferde mit mir und erst kurz vorm Stall konnte ich Ruhe in die ganze Situation bringen.

Voller Adrenalin stieg ich ab und band die beiden am Gatter fest löste den Sattelgurt von Lisas Pferd - warum auch immer - und rief geistesabwesend Freunde an, die auf dem Hof leben. Sie eilte herbei um mir zu helfen. Was danach war? Ich weiß nur noch das Lisa irgendwann angelaufen kam und ich heil froh war, dass ihr nichts schlimmeres passiert ist. Der Rest dazwischen ist nicht oder nur teilweise vorhanden.

 Unser Abschussgespräch während dem misten und anschließend im Haus meiner Freunde war lang aber wir kamen zu dem Entschluss:

Unsere Pferde sind der Hammer, sie wollten uns vor dem Wildschwein beschützen und uns da weg bringen.

Und morgen gehts wieder drauf !

behütet

//S

23.2.15 22:59, kommentieren

Die Mitreisende und ihre Ideen

Lisa, 21 Jahre, Mutter und beste Freundin seit der Realschulzeit hat sich bereit erklärt mit mir diesen Urlaub zu gestalten und wird mich auch mit einem Appaloosa begleiten .

 

Sie bringt sich gleich voll ins Thema ein und gemeinsam entstand die Idee zu diesem Blog.

Durch Sie sind wir ein ganzes Stück weiter mit der Planung und Realisierung. Wir machen ein Probe-Tour-Wochenende über Pfingsten um zu sehen ob wir, mit Pferden und Hund, das so hin bekommen wie wir uns den Trip vorstellen.

Dazu packen wir Zelt, Schlafsäcke, Zaun-Zeug, Abschwitzdecken, Klamotten und Verpflegung ein und Reiten Richtung Marburg zu einem gemeinsamen Freund.

Danach wissen wir wie viel Kilometer wir in einer Stunde schaffen und wie lange wir für den Zelt und den Koppelaufbau brauchen.

inspiriert

//S

22.2.15 10:29, kommentieren

Die ersten Schritte

 Ich habe angefangen mir allgemeine Fragen zu stellen wie:

Wie kann man so eine "ungewöhnliche" Reise planen?

- eigentlich, habe ich mir überlegt, geht das nicht wirklich. Das soll kein Zwangsurlaub werden, wo ich nur versuche innerhalb einer bestimmten Zeit irgendwo anzukommen - sondern Spaß machen.

 Wo will ich unbedingt hin?

- auf den Hoherodskopf (wahnsinns Ausblick und Tierfreundlich)

- zur Burg Herzberg (vielleicht sehe ich zufällig ein paar Ritter)

- den Vulkanwanderweg entlang (vorher nie komplett geschafft)

- an den Grebenhainer- See ( *.* mit dem Pferd schwimmen?)

- auf die "White Horse Ranch" (Martin, Chicco und Co. besuchen)

Will ich 2 Wochen alleine im VB unterwegs sein?

 - Nein, das muss wirklich nicht sein. Also bin ich auf der Suche nach einer Mitreiterin und habe auch gleich 1,2 Freundinnen im Sinn.

Woher bekomme ich Packtaschen für den Sattel?

 - die erste Überlegung dazu war, dass ich voll coole Ledertaschen anschaffe, dann dachte ich: naja teuer und auch wahrscheinlich nicht zu 100% das was ich suche.

- die zweite Überlegung, wie schwer kann es sein die Taschen selbst zu machen? Reiß- und wasserfestes Material habe ich ...Let's try it 8)

 

  optimistisch

//S

22.2.15 10:10, kommentieren

Die Idee

Es soll also ein Urlaub mit Hund und Pferd sein. Wann, wie und wo ist zweitrangig, alleine oder in Begleitung - völlig egal.

Mein Ziel ist es ein paar unbeschwerte Tage im Vogelsberg zu verbringen mit dem wichtigsten in meinem Leben an meiner Seite.

Darf ich vorstellen:

Deutsche Dogge Luna (2 1/2 Jahre) - angehender Rettungshund

& Appaloosa Stute "Pupsi" (7 Jahre) - Westernpferd

 

Ich bin Steffi, 21 Jahre, liebe meine Tiere und gehe in meinen Hobbys voll auf.

 

Wir werden in diesem Früh- oder Spätsommer zwei unvergessliche Wochen im Vogelsberg haben!

 aufgeregt

//S

22.2.15 07:39, kommentieren